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Die Schlacht der Konföderierten in 5 n. H.

Published on: 16-Jul-2026
Die Schlacht der Konföderierten
Die Schlacht der Konföderierten
Anderer Name:Die Schlacht der Konföderierten/Al-Ahzab (الاحزاب)Datum der Expedition:Shawwal 5 A.H./31. März 627 n. Chr.Kriegsparteien:Muslime/Quraisch und VerbündeteMuslimische Streitmacht:3000 Sahaba رضى الله عنهمStreitmacht der Götzendiener:10000 MännerOberbefehlshaber der muslimischen Armee:Prophet Muhammad ﷺOberbefehlshaber der Armee der Götzendiener:Abu Sufiyan (nahm später den Islam an)Ort der Expedition:Umgebung von MadinahStrategie:Die Muslime gruben einen Graben an der Nordfront von MadinahErgebnis:Sieg der MuslimeMärtyrertod der Muslime:6 Sahaba رضى الله عنهمVerluste der Quraisch:10 Getötete
LanguagesالعربیةاردوEnglishPortuguese

Die Schlacht der Konföderierten, auch bekannt als al-Aḥzāb (الاحزاب) und al-Khandaq (الخندق), 1 fand im Monat Schawwāl im Jahr 5 n. H. statt. 2 Sie gilt als die größte Schlacht zwischen den Quraysch und den Muslimen, da die Quraysch viele mächtige Stämme der Arabischen Halbinsel als Verbündete hatten, die sie in dieser Schlacht unterstützten. Daher wurde der Krieg als „Die Schlacht der Konföderierten“ bekannt. 3 Um sich vor dem bevorstehenden Angriff zu schützen, hatten die Muslime einen Graben um die nördliche Seite von Medina ausgehoben. 4 Daher wird die Schlacht auch als Grabenschlacht oder al-Khandaq bezeichnet.

In dieser Schlacht gab es nur wenige Todesopfer, da es keine Schlacht im eigentlichen Sinne war, sondern eine Belagerung. Unter den Muslimen wurden sechs Soldaten zu Märtyrern, während vom konföderierten Heer zehn Soldaten getötet wurden. 5 Diese Auseinandersetzung konnten trotz ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit die Muslime für sich entscheiden.

Die Ursachen der Schlacht der Konföderierten

Die erste Ursache der Schlacht war, dass der Anführer der Quraysch bereits nach dem Ende der Schlacht von Uḥud geschworen hatte, gegen den Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam zu kämpfen. Abū Sufyān hatte seine Stimme erhoben und die folgenden Worte zum Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam gesagt:

إنكم واجدون في قتلاكم مثلا، واللّٰه ما رضيت ولا نهيت ولا أمرت، إلّا أنّ موعدكم بدر الصفراء على رأس الحول، فقال رسول اللّٰه صلى اللّٰه عليه وسلم: قل: نعم، بيننا وبينكم موعد. 6
„Ja, du wirst deine Märtyrer verstümmelt vorfinden, bei Allah! Ich bin nicht glücklich darüber, (aber) ich habe es weder aufgehalten, noch den Befehl dazu gegeben, aber es ist ein Versprechen an dich (dass wir uns nächstes Jahr) zur Schlacht in Badr al-Ṣufrāʾ (treffen werden).“ Der Gesandte Allahs (Sallallah o Alaih Wasallam) sagte (zu ʿUmar Radi Allah Anho): „Sag (zu Abū Sufyān): Ja, zwischen uns und euch allen besteht ein Versprechen.“

Als aber die Zeit kam, wollte Abū Sufyān nicht in die Schlacht ziehen, da die Menschen von Mekka unter einer Dürre litten. 7 Daher fand die Schlacht nicht, wie vereinbart, im folgenden Jahr statt. Dennoch sehnte er sich weiterhin danach, gegen die Muslime zu kämpfen und sie zu besiegen. Als der Stammesoberhaupt der Banū an-Naḍīr, Ḥuyaiy bin Akhṭab, zusammen mit einer Delegation von etwa 13 bis 19 anderen Anführern nach Mekka ging, fiel es ihm deshalb nicht sehr schwer, die Quraysch zu überzeugen und sich mit ihnen zu verbünden, um die Muslime auf entscheidende Weise anzugreifen. 8

Da die Juden als Gelehrte und als Volk des Buches bekannt waren, hatte ihr Wort für die Quraysch in religiöser Hinsicht großen Wert. Nachdem die Quraysch und Banū an-Naḍīr einander ihre Treue geschworen und sich auf ein gemeinsames Ziel geeinigt hatten, fragte Abū Sufyān die Juden, wer auf dem rechten Weg sei, die Quraysch oder der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam? Die Juden antworteten trügerisch und erklärten, dass die Quraysch auf dem rechten Weg seien, da sie Wasser für die Pilger bereitstellten und dem Weg ihrer Vorfahren folgten. 9

Die Zusicherung der Juden heizte den Eifer der Quraysch weiter an und festigte ihre Entscheidung, gegen die Muslime Krieg zu führen. Die Quraysch und die Juden von Banū an-Naḍīr hatten in diesem Krieg dasselbe Ziel: die religiöse und politische Macht des Islams in ihrer Gesamtheit zu zerstören. Die Banū Ġaṭafān hatten jedoch ein anderes Motiv. Sie wollten wirtschaftliche Vorteile im Gegenzug für ihre Teilnahme an diesem Kampf. Daher bot Ḥuyaiy bin Akhṭab den Banū Ġaṭafān die Hälfte der Ernte an, die in Khaybar eingebracht wurde. Dieses Angebot war zu verlockend, um abgelehnt zu werden und so stimmte auch der Stamm der Banū Ġaṭafān zu, gegen die Muslime zu kämpfen. 10

Nachdem sie das Wort verbreitet und die Stämme davon überzeugt hatten, die Quraysch aus der Nähe und der Ferne zu unterstützen, schlossen sich die Banū Asad, Banū Sulaym und Banū Ġaṭafān den Quraysch und Banū an-Naḍīr an. Gemeinsam stellten sie eine gut ausgerüstete Armee von 10.000 Männern unter dem Oberbefehl von Abū Sufyān auf. 11

Informationen über den Angriffsplan der Konföderierten

Die Muslime waren sich der Bedrohungen jenseits ihrer Grenzen bewusst und achteten genau auf die Bewegungen der Feinde. Als sich das Heer der Konföderierten auf Medina zubewegten, informierte der Stamm der Banū Khuzāʿa den Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam darüber, worauf er kurzfristig einen Kriegsrat einberief. 12 Der Kriegsrat bestand aus Abgesandten der Anṣār und Muhājirūn. Der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam forderte jedes Mitglied des Rates auf, seine Meinung zu dieser Angelegenheit abzugeben, denn dies war die gefährlichste Situation, der sich die Muslime jemals gegenübersahen. Während des Treffens schlug Salmān Farsī etwas Einzigartiges vor, etwas, was die Araber noch nie gehört oder erlebt hatten. Er schlug vor, außerhalb der Stadt einen Graben auszuheben, um zu verhindern, dass die feindlichen Kräfte in die Heilige Stadt Medina einfielen. Laut Farsī verwendeten die Perser diese Methode, um Feinde daran zu hindern, ihr Land zu betreten. Diese Strategie wurde einstimmig angenommen und auch der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam stimmte ihr zu. Der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam motivierte dann seine Gefährten und versicherte ihnen Erfolg im Kampf, wenn sie stark, geduldig und widerstandsfähig blieben. 13

Das Ausheben des Grabens

Nach sorgfältiger Bewertung und Beratung mit den Gefährten entschied sich der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam, den Graben auf der Nordseite von Medina vor dem Berg Selaʿ auszuheben, 14 einem berühmten Berg am Stadtrand von Medina. Dieser Ort wurde bewusst gewählt, weil ein Heer dieser Größe die Stadt nur aus dem Norden angreifen konnte. In allen anderen Richtungen war die Stadt von Gärten und Bergen umgeben. 15

Um den Graben auszuheben, liehen sich die Muslime die benötigten Werkzeuge von dem Stamm der Banū Qurayẓa. Dann teilte der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam die Freiwilligen in Gruppen von jeweils zehn Männern auf und wies ihnen bestimmte Standorte zu. Jede Gruppe sollte stellenweise einen Graben von 40m Länge ausheben. Kinder durften nicht mitarbeiten, daher wurden sie vom Berg Selaʿ zurückgeschickt. Insgesamt begannen 3.000 Gefährten mit den Grabungen. Der Prophet Muḥammad Sallallah o Alaih Wasallam übernahm dabei nicht nur die bloße Aufsicht, sondern beteiligte sich aktiv und in ebenbürtiger Weise bei den Arbeiten, wie es ein wahrer Anführer tut. 16

Saʿīd al-Khudrī berichtet, dass er den Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam Seite an Seite mit seinen Gefährten beim Ausheben des Grabens sehen konnte. Sein Oberkörper war mit Staub bedeckt und auch Abū Bakr und ʿUmar arbeiteten Seite an Seite mit ihm. Sie gruben und trugen die Erde im Saum ihrer Kleider weg, weil sie keine Körbe hatten. 17

Alle arbeiteten unermüdlich daran, den Graben vor der Ankunft der konföderierten Armee fertigzustellen. Sogar junge Gefährten wie ʿAbdullah bin ʿUmar ibn al-Khaṭṭāb Radi Allah Anhuma, Zayd bin Ṯābit Radi Allah Anho, Abū Saʿīd al-Khudrī Radi Allah Anho und Barra ibn ʿĀzib Radi Allah Anho beteiligten sich an den Grabungen, weil sie darauf bestanden zu helfen. Sie waren erst 15 Jahre alt und nachdem der Graben fertiggestellt war, wurden sie nach Hause geschickt. 18

Auch in einer derart kritischen Situation ließen die Heuchler nichts unversucht, um die Interessen der Muslime auf jede erdenkliche Weise zu schädigen. Da sie die Muslime nicht aufhalten konnten, versuchten sie, sich vor der harten Arbeit zu drücken und gingen ohne Erlaubnis oder Rücksprache nach Hause. 19

Wundersame Mahlzeit für Tausende von Menschen

Die Grabungen dauerten mehrere Tage und aufgrund mangelnder Ressourcen hatten der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam und seine Gefährten nichts zu essen. Eines Tages bemerkte Jābir, dass sich die Auswirkungen von Hunger und Müdigkeit im gesegneten Gesicht des Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam abzeichneten. Also ging er nach Hause und erzählte seiner Frau von der Verfassung des Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam und fragte, ob es etwas zu essen gebe, das er dem Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam anbieten könne. Jābirs Frau antwortete, dass sie ein wenig Gerste und eine kleine Ziege hatte, die sie für den Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam zubereiten konnte. Er ging zum Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam und lud ihn zu einer Mahlzeit ein. Nachdem er seine Einladung erhalten hatte, lud der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam auch all seine Gefährten in Jābirs Haus ein. Als Jābir ibn ʿAbdullah das sah, machte er sich große Sorgen, weil er nicht genug Essen für alle hatte und verständigte seine Frau. Sie beruhigte ihn und sagte, dass der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam es am besten wisse. Der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam teilte die Gefährten in Gruppen von zehn ein und wies sie an, der Reihe nach vorzutreten. Sie sollten so viel Brot aus dem Tandūr (Lehmofen) und Fleisch aus dem Topf herausnehmen, wie sie brauchten, und beides wieder zudecken. Die Gruppen traten nacheinander vor und bedienten sich, aber auf wundersame Weise schien sich die Anzahl der Brote und das Essen im Topf nicht zu verringern, sondern blieb in der Menge gleich. 20 Nachdem sich alle satt gegessen hatten, aß zum Schluss der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam. Dieses Fest gehört zu den Wundern, die dem Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam von Allah, dem Allmächtigen, gewährt wurden: Tausende von Menschen speisten von dem Essen, das ursprünglich für einige wenige zubereitet worden war.

Frohe Botschaften über Kisra, Caesar und Äthiopien

Die Muslime setzten die Grabungen fort, bis eine Gruppe auf einen riesigen Felsbrocken stieß, der das Weiterarbeiten unmöglich machte. Der Fels war so hart, dass niemand in der Lage war, ihn zu zerbrechen. Tatsächlich zerbrachen sogar einige Werkzeuge daran. Die Gefährten waren auch nicht in der Lage, ihn zu bewegen. Da sie die festgelegten Grenzen nicht ändern wollten, informierten sie den Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam über dieses Problem und baten ihn um seine Hilfe. Da nahm der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam die Axt von Salmān Farsī und schlug mit einem schweren Schlag auf den Felsen, was zu einem hellen Blitz führte. Der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam rief Allāhu Akbar (Allah ist am Größten). Dann schlug er erneut auf den Felsen und derselbe Blitz erschien. Der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam rief Allāhu Akbar und auch die Gefährten stimmten mit ihm ein. Durch diese Schläge begann der Fels zu bröseln. Dann schlug der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam ein letztes Mal zu und der Fels zersplitterte in viele Stücke. Als Salmān Farsī sah, wie er nach jedem Schlag das Takbīr rief, sagte er dem Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam, dass er ihn so etwas noch nie zuvor hatte tun sehen. Der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam schaute seine Gefährten an und fragte sie, ob sie Salmān Farsī zustimmten. Die Gefährten stimmten ihm zu und sagten, dass sie den Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam so etwas noch nie hatten tun sehen. Dann verkündete der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam ihnen die frohen Botschaften, die Allah, der Allmächtige, für die Kriege gewährt hatte, die er und seine Anhänger durchstehen mussten. 21 Der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam erklärte es selbst in den folgenden Worten:

...«فإني حين ضربت الضربة الأولى رفعت لي مدائن كسرى وما حولها ومدائن كثيرة، حتى رأيتها بعيني» قال له من حضره من أصحابه: يا رسول اللّٰه صلى اللّٰه علیه وسلم، ادع اللّٰه أن يفتحها علينا ويغنمنا ديارهم، ويخرب بأيدينا بلادهم، فدعا رسول اللّٰه صلى اللّٰه علیه وسلم بذلك، «ثم ضربت الضربة الثانية، فرفعت لي مدائن قيصر وما حولها، حتى رأيتها بعيني»، قالوا: يا رسول اللّٰه صلى اللّٰه علیه وسلم، ادع اللّٰه أن يفتحها علينا ويغنمنا ديارهم، ويخرب بأيدينا بلادهم، فدعا رسول اللّٰه صلى اللّٰه علیه وسلم بذلك، «ثم ضربت الثالثة، فرفعت لي مدائن الحبشة وما حولها من القرى، حتى رأيتها بعيني»، قال رسول اللّٰه صلى اللّٰه علیه وسلم: «عند ذلك دعوا الحبشة ما ودعوكم، واتركوا الترك ما تركوكم» 22
Er sagte: „Als ich den ersten Schlag ausführte, wurden mir die Städte Kisras und ihre Umgebung gezeigt sowie viele andere Städte, und ich sah sie mit eigenen Augen.“ Die anwesenden Gefährten sagten: „Oh Gesandter Allahs, bitte Allah um Sieg für uns und darum, uns ihr Land als Kriegsbeute zu geben und ihre Länder durch unsere Hände zu zerstören.“ Also betete der Gesandte Allahs dafür. (Dann sagte er:) „Dann führte ich den zweiten Schlag aus und die Städte des Caesars und ihre Umgebung wurden mir gezeigt, und ich sah sie mit eigenen Augen.“ Sie sagten: „Oh Gesandter Allahs, bitte Allah um Sieg für uns und darum, uns ihr Land als Kriegsbeute zu geben und ihre Länder durch unsere Hände zu zerstören.“ Also betete der Gesandte Allahs dafür. (Dann sagte er:) „Dann führte ich den dritten Schlag aus und die Städte Abessiniens wurden mir gezeigt, sowie die Dörfer um sie herum, und ich sah sie mit eigenen Augen.“ Aber der Gesandte Allahs sagte zu diesem Zeitpunkt: „Lasst die Abessinier in Ruhe, solange sie euch in Ruhe lassen, und lasst die Türken in Ruhe, solange sie euch in Ruhe lassen.“

Nachdem die Muslime diese frohe Botschaft erhalten hatten, setzten sie ihre Arbeit fort. Insgesamt dauerte es sechs Tage, um den Graben fertigzustellen, der die Stadt vor dem eindringenden Heer schützen sollte. 23 Als die Heuchler von diesen erfreulichen Nachrichten hörten, verspotteten sie die Muslime. Im Heiligen Koran heißt es:

وَإِذْ يَقُولُ الْمُنَافِقُونَ وَالَّذِينَ فِي قُلُوبِهِمْ مَرَضٌ مَا وَعَدَنَا اللَّهُ وَرَسُولُهُ إِلَّا غُرُورًا1224
Und als die Heuchler und jene, in deren Herzen Krankheit war, anfingen zu sagen: „Allah und Sein Prophet haben uns nichts als Täuschung versprochen.“

Die Heuchler verspotteten die vom Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam verkündeten frohen Botschaften. Obwohl die Muslime kurz vor dem Angriff einer gewaltigen Armee standen, versprach ihnen der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam schon die Schätze von Kisra und Caesar, 25 was zu dieser Zeit unmöglich erschien. Die Geschichte hat jedoch gezeigt, dass sich alle diese frohen Botschaften als bewahrheitet haben.

Überraschung für die Konföderierten

Als die konföderierte Armee Medina erreichte, überraschte sie der Graben. Da sie nicht auf eine lange Belagerung vorbereitet waren, begannen sie, ihre Möglichkeiten abzuwägen. Das feindliche Heer kundschaftete alle Ecken des Grabens aus, um einen Schwachpunkt und einen Weg zum Überqueren zu finden, scheiterte jedoch. Der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam hatte Gruppen von Soldaten positioniert, um den Feind am Überqueren des Grabens zu hindern. Da die konföderierte Armee den Graben nicht überqueren konnte, verwandelte sich die Schlacht in eine Belagerung. Beide Armeen hatten keine andere Option, als sich mit Pfeilen und Steinen aus der Ferne zu bekämpfen. Die Tage vergingen, aber ein richtiger Nahkampf, den die Quraysch erwartet hatten, fand nicht statt. 26

Der Verrat der Banū Qurayẓa

Banū Qurayẓa war der letzte verbliebene jüdische Stamm in Medina und er hatte dem Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam seine Loyalität zugesagt. Ḥuyaiy bin Akhṭab begab sich heimlich zur Festung von Banū Qurayẓa und versuchte sie davon zu überzeugen, die Muslime zu verraten und sich den Konföderierten anzuschließen. Der Anführer von Banū Qurayẓa, Kaʿb ibn Asad, verwehrte ihm jedoch den Eintritt in die Festung und sagte ihm, dass er sein Abkommen mit dem Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam nicht brechen werde, da der Gesandte Allahs Sallallah o Alaih Wasallam ein Mann der Wahrheit und Ehre sei, während Ḥuyaiy bin Akhṭab nichts als ein unheilvoller und hinterlistiger Mann sei. Er blieb hartnäckig und schaffte es schließlich, Kaʿb zu überreden, die Tore zu öffnen und ihm Einlass zu gewähren. Ḥuyaiy sprach anschließend mit ihm und überzeugte ihn davon, dass die konföderierte Armee nicht abziehen würde, bis sie den Krieg gewonnen hätte. Er gab auch Kaʿb einen Notfallplan: falls die Quraysch eine Niederlage erlitten, würde Ḥuyaiy die Banū Qurayẓa um jeden Preis unterstützen. Diese Taktik überzeugte Kaʿb ibn Asad davon, den Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam zu verraten und sich den Konföderierten anzuschließen. 27

Einige Juden von den Banū Qurayẓa, nämlich ʿAmr ibn Suʿda, Asad, Usayd und Ṯaʿlaba, waren jedoch nicht mit diesem Verrat einverstanden und widersprachen Kaʿbs Entscheidung. Sie erinnerten Kaʿb ibn Asad an das Abkommen mit dem Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam und empfahlen, dass sich die Banū Qurayẓa daran hielten. Sie sollten den Muslimen nicht helfen, sich aber auch nicht in den Kampf einmischen. 28

Die Nachricht von diesem Verrat erreichte den Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam. Daher schickte er Saʿd ibn Muʿāḏ, Saʿd ibn Ubāda, ʿAbdullah ibn Rawāḥa und Khawwat ibn Jubayr, um die Informationen zu bestätigen und den Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam auf geheime Weise zu benachrichtigen, damit keine Panik in der muslimischen Armee ausbricht. Saʿd ibn Muʿāḏ und Saʿd ibn Ubāda bestätigten die Nachricht und informierten den Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam über den Verrat der Banū Qurayẓa. 29 Anfangs mussten die Muslime nur eine Front verteidigen, aber jetzt mussten sie die Stadt sowohl vor der äußeren Bedrohung (nördliche Front), als auch vor Angriffen von Innen (innerhalb der Stadtgrenzen) schützen. Daher setzte der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam 500 Soldaten innerhalb der Stadt ein, um im Falle eines Angriffs Frauen und Kinder vor den Juden der Banū Qurayẓa zu schützen. 30

Die Zusicherung der Anṣār, bis zum Tod zu kämpfen

Die Muslime waren nun von Feinden an beiden Fronten umgeben, daher musste der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam für beide Seiten Maßnahmen ergreifen, um der eskalierenden Situation entgegenzuwirken. Er kannte die Absichten der Juden und der Quraysch, da sie die muslimische Nation um jeden Preis zerstören wollten. Bei dem jüdischen Stamm Banū Ġaṭafān war es jedoch anders, weil er die konföderierte Armee nur aus wirtschaftlichen Gründen unterstützte. Daher plante der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam, Banū Ġaṭafān ein Drittel der Ernteerträge von Medina anzubieten, wenn sie ihre Allianz mit den Quraysch brachen und umkehrten. Der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam beriet diese Angelegenheit mit den Anṣār und anderen Gefährten, da die meisten Äcker ihnen gehörten. Sie fragten ihn, ob er diesen Vorschlag allein gemacht habe oder ob er dies zum Wohle der Gefährten geplant habe. Der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam erklärte ihnen, dass er diesen Plan nur deshalb entwickelt habe, um die Situation zu entspannen und seinen Gefährten zu helfen. Die Anṣār beruhigten den Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam und schlugen vor, diesen Plan nicht umzusetzen, da sie bereit waren, bis zum Ende zu kämpfen. 31

Die Duelle

Der Graben schaffte es, den Feind auf Abstand zu halten, aber eine kleine Gruppe feindlicher Reiter, bestehend aus ʿIkrima bin Abī Jahal, Naufil bin ʿAbdullah, Ḍirār ibn al-Khaṭṭāb, Hubayra bin Abī Wahab und ʿAmr bin ʿAbd al-Wudd, fand einen Schwachpunkt im Graben, eine Stelle, die nicht so stark bewacht war, wie der Rest. Einige Soldaten der Konföderierten schafften es, den Graben zu überqueren und forderten die Muslime zu Duellen heraus. Darunter war auch ʿAmr bin ʿAbd al-Wudd, ein erfahrener Kämpfer der Quraysch. Seine Herausforderung wurde von ʿAlī bin Abī Ṭālib angenommen, der sich zum Kampf meldete. Der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam segnete ʿAlī mit seinen Gebeten und zeigte Vertrauen in den jungen Krieger. ʿAmr lachte und machte sich über ʿAlī lustig und forderte ihn auf zurückzugehen, da er nicht bereit war, gegen einen jungen Mann wie ʿAlī bin Abī Ṭālib zu kämpfen. ʿAlī bin Abī Ṭālib provozierte ihn, indem er sagte, dass er gerne gegen ihn kämpfen und ihn töten würde. Diese Antwort brachte ʿAmr zur Raserei. Er stieg von seinem Pferd ab, und der Zweikampf begann. Es war kein langer Kampf, da ʿAlī bin Abī Ṭālib ihn unter den Takbīr Rufen der Muslime mit wenigen Hieben tötete. Beim Anblick dessen begann der Rest des Feindes sich zurückzuziehen und wurde von Zubayr ibn al-ʿAwwām und ʿUmar ibn al-Khaṭṭāb verfolgt. Auf der Flucht fiel Naufil in den Graben und wurde zu Tode gesteinigt. 32 Die Quraysch boten 10.000 Dinar für seinen Körper an, aber der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam gab den Körper zurück, ohne irgendeine Form von Lösegeld anzunehmen. 33

Die Rolle von Nuʿaym bin Masʿūd beim Zerbrechen der konföderierten Allianz

Nuʿaym bin Masʿūd gehörte zum Stamm der Banū Ġaṭafān. Er überquerte heimlich den Graben, ging zum Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam, konvertierte zum Islam und bot seine Dienste an, um den Muslimen zu helfen. Der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam bat ihn, seinen Übertritt geheim zu halten und alles zu tun, um den Muslimen zu helfen. Daraufhin ging Nuʿaym bin Masʿūd zu den Banū Qurayẓa und bot ihnen seinen Rat an. Er erklärte, dass die Vereinbarung zwischen ihnen und den Quraysch den Stamm der Qurayẓa komplett im Nachteil ließ. Wenn der Krieg zugunsten der Muslime endete, würden die Quraysch den Banū Qurayẓa nicht helfen und einfach nach Mekka zurückkehren, wodurch die Banū Qurayẓa der Willkür der Muslime ausgeliefert wären. Um das zu verhindern, sollten die Banū Qurayẓa die Quraysch bitten, ihnen ihre ältesten Männer zu schicken, um sie als Garantie zu behalten. Dies würde die Quraysch davon abhalten, sich zurückzuziehen, selbst wenn die Chancen gegen sie stünden. Die Banū Qurayẓa stimmten diesem Vorschlag zu. Nuʿaym bin Masʿūd traf anschließend die Anführer der Quraysch, überzeugte sie von seiner Loyalität gegenüber den Quraysch und bat sie, die Informationen, die er anbieten würde, geheim zu halten. Die Anführer der Quraysch stimmten zu, also informierte sie Nuʿaym bin Masʿūd darüber, dass die Banū Qurayẓa ihre Entscheidung überdacht hätten und sich mit den Muslimen versöhnen wollten. Sie hätten versprochen, die Anführer der Quraysch dem Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam zu übergeben, um ihr verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Also sollten die Quraysch der Aufforderung der Banū Qurayẓa, ihre ältesten Männer zu ihnen zu schicken, nicht nachkommen. Nuʿaym bin Masʿūd ging dann zum Stamm der Ġaṭafān und nutzte dieselbe Strategie. 34

Die Quraysch und Banū Ġaṭafān schickten ihre Vertreter zu den Banū Qurayẓa und baten sie, die Muslime von innen anzugreifen, damit die Armeen von außen den Graben überqueren konnten. Die Banū Qurayẓa wiederum forderten sie dazu auf, zuerst ihre Anführer zu schicken, um sie als Garantie zu behalten. Die Vertreter kehrten zu den Quraysch zurück und informierten sie über die Forderungen. Diese erkannten sofort, dass Nuʿaym bin Masʿūd recht gehabt hatte und der Stamm der Banū Qurayẓa versuchte, sich mit den Muslimen zu versöhnen. Die Quraysch weigerten sich deshalb, auch nur einen Mann den Banū Qurayẓa zu übergeben. Als die Banū Qurayẓa wiederum von dieser Entscheidung hörten, erkannten sie, dass Nuʿaym bin Masʿūd die Wahrheit über die Quraysch gesagt hatte und dass sie sie wirklich im Stich lassen würden. Somit zerbrach die Allianz der Konföderierten und die Muslime waren vor Angriffen aus dem Innern der Stadt sicher. en

Allah, der Allmächtige, hilft der muslimischen Armee

Trotz dieser Fortschritte dauerte die Belagerung an. Der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam bat Allah, den Allmächtigen, um Hilfe gegen die Konföderierten. Der Ruf des Propheten Muḥammad Sallallah o Alaih Wasallam wurde erhört und Er sandte einen verheerenden Sandsturm. Dies ist im Heiligen Koran wie folgt überliefert

يَاأَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا اذْكُرُوا نِعْمَةَ اللَّهِ عَلَيْكُمْ إِذْ جَاءَتْكُمْ جُنُودٌ فَأَرْسَلْنَا عَلَيْهِمْ رِيحًا وَجُنُودًا لَمْ تَرَوْهَا وَكَانَ اللَّهُ بِمَا تَعْمَلُونَ بَصِيرًا 936
Oh, Gläubige! Gedenkt der Gnade Allahs, die euch (zuteilwurde), als Heerscharen gegen euch vorgingen (um euch zu überwältigen). Doch Wir sandten gegen sie einen Sturm und Kräfte, die ihr nicht sehen konntet. Aber Allah sieht (klar), was ihr tut.

Die starken, kalten Winde zerstörten die Lager der konföderierten Armee. Sie löschten die Feuer aus und ließen sie in vollständiger Dunkelheit zurück. Darüber hinaus zerrissen die Winde ihre Zelte und zerstörten ihre Nahrungsvorräte. 37 Und dann sandte Allah, der Allmächtige, auch noch Engel herab, um Furcht und Schrecken in die Herzen der konföderierten Armee zu treiben. 38

Um zu erfahren, wie viel Schaden dem Feind zugefügt worden war, wählte der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam Ḥuḏayfa ibn al-Yamān aus, um die konföderierte Armee auszukundschaften. Obwohl Ḥuḏayfa selbst nicht die Kraft hatte, eine so gefährliche Aufgabe zu übernehmen, hatte die Liebe und Hingabe zum Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam einen viel höheren Stellenwert für ihn, als sein eigenes Leben. Also gehorchte er dem Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam und begab sich zu den Lagerstätten des Feindes. Der Sturm befand sich noch auf seinem zerstörerischen Höhepunkt, aber durch die Gebete des Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam spürte Ḥuḏayfa trotz der kalten und eisigen Winde nur Wärme und Behagen. 39 Er betrat das Lager des Feindes, aber niemand erkannte ihn in der dunklen, stürmischen Nacht. Er sah, dass das Lager vollständig zerstört war und wie Abū Sufyān seine Männer aufforderte, sich wegen der kompletten Zerstörung zurückzuziehen, weil der Sturm die Belagerung unter derart kritischen Bedingungen unmöglich machte. 40

Ḥuḏayfa kehrte zum Heiligen Propheten Sallallah o Alaih Wasallam zurück und gab ihm die gute Nachricht, woraufhin der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam Allah für Seine Hilfe dankte. Der Heilige Prophet Sallallah o Alaih Wasallam versicherte seinen Gefährten, dass dies das letzte Mal gewesen war, dass sie sich dem Feind vor ihrer Haustür stellen mussten. Nach diesem Krieg würden die Feinde nicht mehr die Muslime angreifen, sondern die Muslime würden sie angreifen. 41 So kehrte die konföderierte Armee trotz ihrer großen Überzahl um, besiegt von einer kleinen Gruppe von Muslimen, die vom besten Anführer aller Zeiten, dem Propheten Muḥammad Sallallah o Alaih Wasallam, geführt wurden.


  • 1  Ali ibn Ibrahim ibn Ahmed Al-Halabi (2013), Al-Seerah Al-Halabiyah, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 12, S. 415.
  • 2  Abd Al-Malik ibn Hisham (2009), Al-Seerat Al-Nabawiyah le-ibn Hisham, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, S. 621.
  • 3  Abu Abdullah Muhammad ibn Abu Bakr ibn Qayyam Al-Jawzi (2000), Seerat Khair Al-Ibad, Al-Maktaba Al-Islami, Beirut, Lebanon, S. 192.
  • 4  Safi Al-Rahman Al-Mubarakpuri (2010), Al-Raheeq Al-Makhtum, Dar ibn Hazam, Beirut, Lebanon, S. 318.
  • 5  Ebd, S. 321.
  • 6  Muhammad ibn Yusuf Al-Salihi Al-Shami (2013), Subul Al-Huda wal-Rashad fi Seerat Khair Al-‘Ibad, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Vol. 4, Pg. 221.
  • 7  Muhammad ibn Saad Al-Basri (1990), Al-Tabqat Al-Kubra, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 2, S. 45.
  • 8  Abu Abdullah Muhammad ibn Umar Al-Waqidi (2004), Al-Maghazi, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 1, S. 379.
  • 9  Ibid, S. 380.
  • 10  Abu Bakr Ahmed ibn Al-Husain Al-Bayhaqui (2008), Dalail Al-Nabuwah wa M’arifat Ahwal Sahib Al-Shariyah, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 3, S. 398.
  • 11  Abu Abdullah Muhammad ibn Umar Al-Waqidi (2004), Al-Maghazi, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 1, S. 381.
  • 12  Safi Al-Rahman Al-Mubarakpuri (2010), Al-Raheeq Al-Makhtum, Dar ibn Hazam, Beirut, Lebanon, S. 316.
  • 13  Muhammad ibn Yusuf Al-Salihi Al-Shami (2013), Subul Al-Huda wal-Rashad fi Seerat Khair Al-‘Ibad, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 4, S. 364.
  • 14  Abu Abdullah Muhammad ibn Umar Al-Waqidi (2004), Al-Maghazi, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 1, S. 382.
  • 15  Safi Al-Rahman Al-Mubarakpuri (2010), Al-Raheeq Al-Makhtum, Dar ibn Hazam, Beirut, Lebanon, S. 318.
  • 16  Husain ibn Muhammad Al-Diyar Bakri (2009), Tareekh Al-Khamees fi Ahwal Anfus Nafees, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 2, S. 295.
  • 17  Abu Abdullah Muhammad ibn Umar Al-Waqidi (2004), Al-Maghazi, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 1, S. 385.
  • 18  Muhammad ibn Yusuf Al-Salihi Al-Shami (2013), Subul Al-Huda wal-Rashad fi Seerat Khair Al-‘Ibad, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 4, S. 371.
  • 19  Abul Fida Ismael ibn Kathir Al-Damishqi (2011), Al-Seerat Al-Nabawiyah le-ibn Kathir, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, S. 336.
  • 20  Abu Abdullah Muhammad ibn Umar Al-Waqidi (2004), Al-Maghazi, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 1, S. 387.
  • 21  Muhammad ibn Jareer Al-Tabari (1387 A.H.), Tareekh Al-Tabari, Dar Al-Turath, Beirut, Lebanon, Aufl. 2, S. 568-570.
  • 22  Abu Abdur Rehman Ahmad ibn Shoaib Al-Nasai (1999), Sunan Al-Nasai, Hadith: 3178, Dar Al-Salam lil Nashr wal-Tawzi, Riyadh, Saudi Arabia, Pg. 438.
  • 23  Abu Abdullah Muhammad ibn Umar Al-Waqidi (2004), Al-Maghazi, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 1, S. 388.
  • 24  Holy Quran, Al-Ahzab (The Confederates) 33: 12
  • 25  Abu Abdullah Muhammad ibn Ahmad Shams Al-Qurtabi (1964), Al-Jam’e li Ahkam Al-Quran, Dar Al-Kutub Al-Misriya, Cairo, Egypt, Aufl. 14, S. 147.
  • 26  Safi Al-Rahman Al-Mubarakpuri (2010), Al-Raheeq Al-Makhtum, Dar ibn Hazam, Beirut, Lebanon, S. 319.
  • 27  Muhammad ibn Yusuf Al-Salihi Al-Shami (2013), Subul Al-Huda wal-Rashad fi Seerat Khair Al-‘Ibad, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 4, S. 373.
  • 28  Ibid.
  • 29  Abul Fida Ismael ibn Kathir Al-Damishqi (2011), Al-Seerat Al-Nabawiyah le-ibn Kathir, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, S. 339-340.
  • 30  Husain ibn Muhammad Al-Diyar Bakri (2009), Tareekh Al-Khamees fi-Ahwal Anfus Al-Nafees, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 2, S. 301.
  • 31  Ibid, S. 303.
  • 32  Abu Abdullah Muhammad ibn Umar Al-Waqidi (2004), Al-Maghazi, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 1, S. 401-402.
  • 33  Abu Bakr Ahmed ibn Al-Husain Al-Bayhaqui (2008), Dalail Al-Nabuwah wa M’arifat Ahwal Sahib Al-Shariyah, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 3, S. 438.
  • 34  Husain ibn Muhammad Al-Diyar Bakri (2009), Tareekh Al-Khamees fi-Ahwal Anfus Al-Nafees, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 2, S. 310-311.
  • en Ibid.
  • 36  Holy Quran, Al-Ahzab (The Confederates) 33: 09
  • 37  Ahmed ibn Muhammad Al-Qastallani (2009), Al-Mawahib Al-Laduniyyah bil Manh Al-Muhammadiyah, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Libanon, Aufl. 1, S. 245.
  • 38  Safi Al-Rahman Al-Mubarakpuri (2010), Al-Raheeq Al-Makhtum, Dar ibn Hazam, Beirut, Lebanon, S. 325.
  • 39  Ahmed ibn Muhammad Al-Qastallani (2009), Al-Mawahib Al-Laduniyyah bil Manh Al-Muhammadiyah, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 1, S. 244.
  • 40  Abu Abdullah Muhammad ibn Umar Al-Waqidi (2004), Al-Maghazi, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, Aufl. 1, S. 417.
  • 41  Abul Fida Ismael ibn Kathir Al-Damishqi (2011), Al-Seerat Al-Nabawiyah le-ibn Kathir, Dar Al-Kutub Al-Ilmiyah, Beirut, Lebanon, S. 345-346.